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Ein Girokonto ohne Schufa Abfrage eröffnen: Die Möglichkeit

Schlechte Bonität – schlechte Chancen: Aber es geht trotzdem!

Ohne ein Konto hat man es schwer. Keine Überweisungen, keine Abhebungen, keine Einkünfte. Das Geld unter dem Kopfkissen zu verstecken, ist bekanntlich eine schlechte Alternative. Und Lohntüten werden schon lange nicht mehr verteilt. Was sollte man also tun, um ein Konto ohne Schufa zu bekommen? Wir stellen Ihnen die Möglichkeit vor!

Girokonto ohne Schufa Abfrage eröffnen

Das Wichtigste zum Girokonto ohne Schufa Abfrage auf einen Blick:

  • Ein Girokonto ohne Dispositionskredit ist eine Möglichkeit.
  • Risikolos für die Bank und den Kunden
  • Ein Guthabenkonto ist gebührenpflichtig.
  • Gleiche Serviceleistungen wie bei einem Girokonto

1. Das Jedermann-Konto: Ohne Hürden

Heute ist es nahezu unmöglich, ohne ein eigenes Girokonto den Alltag zu bestreiten. Wohin sollte Geld überwiesen werden? Wie könnte es an den Vermieter, die Stadtwerke oder den Handyanbieter weitergeleitet werden? Und wo wäre das Geld sicher gelagert? Schnell wird klar, dass es keine echte Alternative zu einem Bankkonto gibt. Menschen mit einer geringen Bonität und einem Schufa-Eintrag haben es allerdings oft schwer, eine Bank zu finden, bei der sie ein Girokonto ohne Schufa-Aukunft eröffnen können.

Die rechtliche Lage: Noch unklar!

Bisher noch nicht eindeutig geklärt, aber auf einem guten Weg ist die rechtliche Situation. Das Europäische Parlament hat im Jahr 2014 einen vielversprechenden Beschluss gefasst, nach dem alle EU-Bürger das Recht auf ein sogenanntes Jedermann-Konto haben, ob mit oder ohne Wohnsitz. Denn nur so kann man am wirtschaftlichen und sozialen Leben der heutigen Gesellschaft teilnehmen. Das Jedermann-Konto ist ein Girokonto, das keinen Dispo einräumt. Es wird auch Guthabenkonto genannt. Der Beschluss muss bis April 2016 ins nationale Recht umgesetzt worden sein. In Deutschland gibt es bereits seit 1995 eine freiwillige Selbstverpflichtung der Banken.

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Das Basiskonto: Kein Rechtsanspruch

Ein Basiskonto steht jedem Bürger laut der Selbstverpflichtung theoretisch zu. In der Realität sieht es aber oft anders aus und die Geldinstitute lehnen die betroffenen Kunden ab. Ebenso verhält es sich bei einem Kleinkredit für Arbeitslose oder einem Kredit für Selbstständige. Einklagbar ist das Recht auf ein Girokonto bisher nicht, auch wenn sich dieser Umstand durch den EU-Beschluss bald ändern könnte. Deshalb ist die Situation unter Umständen sehr verfahren. Wer schon einmal von Bank zu Bank gelaufen ist und immer abgelehnt wurde, kann davon ein Lied singen.

Die Lösung: Guthabenkonto beantragen

In vielen Fällen wird ein Konto ohne Schufa eröffnet, wenn man über regelmäßiges Einkommen verfügt. Sollte auch das nicht der Fall sein, lohnt es sich, mit der örtlichen Verbraucherzentrale in Kontakt zu treten. Dort wird man kostenlos und kompetent beraten und unterstützt – auch wenn man bereits einige Enttäuschungen von Banken hinter sich hat.

Hier geht es zu den Verbraucherzentralen.

Ähnlich schwierig verhält sich die Situation, wenn man einen Kredit ohne Einkommen aufnehmen möchte. Aber bevor man sich fragt, wer kann mir Geld leihen, wird man ein eigenes Girokonto eröffnen wollen.

Das Guthabenkonto zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:

  • Kein Dispositionskredit
  • Keine Überziehungszinsen
  • EC-Karte, Überweisungen und alle anderen Services stehen zur Verfügung
  • Keine Schufa-Abfrage
  • Sogenanntes Basiskonto
  • Geeignet auch für Jugendliche als erstes Konto
Fidor Bank Girokonto ohne Schufa

Ohne Schufa: Bei der Fidor Bank gibt es ein Jedermann-Konto

Das Jedermann-Konto ist zwar noch nicht gesetzlich einklagbar, aber laut einer Selbstverpflichtung müssen Banken jedem Bürger ein Girokonto auf Guthabenbasis zur Verfügung stellen, damit niemand vom wirtschaftlichen und sozialen Leben ausgeschlossen wird. Die Verbraucherzentralen beraten, wenn es aufgrund schlechter Bonität und eines Schufa-Eintrags besonders schwierig wird, eine Bank zu finden.

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2. Exkurs: Was ist ein P-Konto?

Wer sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt, stößt schnell auf den Begriff P-Konto. Worum handelt es sich bei diesem Konto?

  • P-Konto = Pfändungsschutzkonto
  • Jedes Girokonto kann in ein P-Konto umgewandelt werden.
  • Schutz bei Pfändung: Monatlicher Freibetrag von 1.045,04 Euro ist sicher.
  • Restguthaben aus dem nicht ausgeschöpften Freibetrag eines Monats können in den nächsten Monat übertragen werden
  • Der Konto-Inhaber muss beantragen, dass das Girokonto umgewandelt wird.
  • Umwandlung muss gebührenfrei sein.
  • Kein eigenes Kontomodell, sondern eine Erweiterung eines bestehenden Kontos

 

Das Angebot der Postbank für eine Girokonto ohne Schufa

Ein Klassiker: Girokonto ohne Schufa bei der Postbank

Drei Fragen zum P-Konto:

  1. Dürfen Kontoleistungen eingestellt werden, wenn man ein Konto als P-Konto ummeldet?

Onlinebanking, Überweisungen, Lastschriften, Geldabheben sind nicht von der Bonität eines Kunden abhängig, sondern werden bei einem normalen Konto eingeräumt. Diese Konditionen müssen auch bei der Umstellung auf ein P-Konto weiterhin gelten. Einen Kredit ohne Bonität wird man wiederum kaum über die Hausbank bekommen.

  1. Darf die Bank den Dispokredit oder die Kreditkarte streichen, wenn man es in ein P-Konto umwandelt?

Nein, jedenfalls nicht ohne Übergang: Sowohl ein Dispokredit oder auch eine Kreditkarte, also bonitätsabhängige Leistungen, dürfen nicht einfach gestrichen werden. Kommt es zu einer Umwandlung in ein P-Konto, muss sich die Bank an die Geschäftsbedingungen halten und kann eine Kündigung des Dispos oder der Kreditkarte aussprechen. Somit hat man als Kunde noch ausreichend Zeit, um sich darauf einzustellen und möglicherweise das Konto wieder auszugleichen.

  1. Können weitere Summen über den Freibetrag hinaus vor einer Pfändung geschützt werden?

In manchen Fällen ist es möglich, den Schutz des Grundbetrags auf andere Gelder auszuweiten. Dazu zählen folgende Fälle:

  • Wenn der Kontoinhaber zum Unterhalt anderer verpflichtet ist.
  • Wenn Sozialleistungen für andere Mitglieder aus der Bedarfsgemeinschaft auf dieses Konto eingezahlt werden.
  • Wenn Kindergeld auf das Konto eingezahlt wird.

Das P-Konto ist ein Pfändungsschutzkonto. Prinzipiell kann jedes Girokonto von dem Kontoinhaber in ein P-Konto umgewandelt werden, so dass ein Freibetrag vor Pfändungen geschützt bleibt. Alle weiteren Kontofunktionen müssen erhalten bleiben, bonitätsabhängige Leistungen fristgerecht von der Bank gekündigt werden.

3. Fazit: Nicht aufgeben: Guthabenkonto eröffnen!

Selbst bei einer schlechten Bonität und mit einem Schufa-Eintrag kann man ein Konto eröffnen. Fragen Sie verschiedene Banken und verweisen Sie auf deren freiwillige Selbstverpflichtung, allen Bürgern ein sogenanntes Jedermann-Konto ohne Dispo einzurichten. Bleiben Sie hartnäckig und lassen Sie sich nicht gleich entmutigen. Je besser Sie sich informieren, desto besser stehen Ihre Chancen.

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