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Wie verhindern Sie Datenmissbrauch? 4 wertvolle Tipps!

Sinnvoll vor Datenmissbrauch schützen!

Die globale Vernetzung und der technische Fortschritt im Bereich mobiler Internetnutzung haben leider nicht nur Vorteile mit sich gebracht. Zum einen sind Sie in der Lage, Services, Dienstleistungen und Angebote innerhalb weniger Sekunden zu nutzen oder zu kaufen, und das ganz bequem bargeldlos, auf der anderen Seite wächst die Kriminalität in diesem Bereich stetig an. Gerade der Datenmissbrauch bei Kreditkunden nahm in den vergangenen Jahren massiv zu. Stellen Sie sich nur einmal vor, ein Hacker erbeutet Ihre Daten und bestellt dann einen Sofortkredit in Ihrem Namen. Sollte dieser tatsächlich eine, wahrscheinlich unseriöse, Bank finden, bei der der Antrag bewilligt wird, haben Sie ein extrem großes Problem. Dasselbe gilt, wenn Betrüger in Ihrem Namen per Rechnungskauf online einkaufen. Wie Sie Datenmissbrauch verhindern und warum dieses Thema nicht unterschätzt werden darf, verrät unser Ratgeber.

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Das Wichtigste zum Datenmissbrauch auf einen Blick:

  • Mit Ihren personenbezogenen Daten und Kontoinformationen können Kriminelle Rechnungskäufe tätigen oder sogar Ratengeschäfte beantragen!
  • Datenmissbrauch und Identitätsdiebstahl führt oft zu negativen Schufa-Einträgen!
  • Der Monitoring-Service der Schufa kann Sie vor Missbrauch schützen!
  • Dokumente mit personenbezogenen Daten oder/und Kontoinfos immer mit einem Aktenshredder vernichten!

1. Die Risiken des Datenmissbrauchs bei Kreditkunden

Das Risiko, mit dem Sie nicht nur als Kreditkunde rechnen müssen, ist, dass Hacker ihre personenbezogenen Daten im Internet abgreifen. Dies kann ganz einfach über das Besuchen einer infizierten Webseite geschehen, dies kann aber auch über sogenannte Viren und Trojaner passieren. Die erbeuteten Daten werden dann für illegale Handlungen genutzt. Identitätsdiebstahl heißt das Zauberwort und kann Sie in extrem unangenehme Situationen bringen.

Datenschutz Datenmissbrauch Schild Ortsausgang Zeichen

Datenschutz – Datenmissbrauch verhindern!

Dringen Hacker aber in ein geschütztes Netzwerk eines Online-Shops ein, bei dem Ihre Personen- und Kreditinformationen hinterlegt sind, sieht das Ganze noch mal anders aus. In diesem Fall werden die Hacker Ihre Daten aber nicht dafür nutzen, einen Fake-Facebook-Account anzulegen, sondern um online Einkäufe zu tätigen. Davon bekommen Sie unter Umstände erst etwas mit, wenn Ihr Konto restlos überzogen ist und Mahnungen der Onlinekaufhäuser ins Haus flattern.

Statistik zur Sorge um datenmissbrauch auf statista.de

Statistik zur EU-weiten Sorge vor Online-Datenmissbrauch von Statista

 

Selbst wenn Hacker Ihre Personen- und Kontoinfos erbeutet haben, wird es schwer für diese, einen Kreditantrag in Ihrem Namen zu stellen. Glücklicherweise fordern Banken bei der Kreditbeantragung eine Vielzahl persönlicher Dokumente ein, die die Hacker nicht besitzen können. Hier wäre schon enorm viel Aufwand nötig, Gehalts- oder Mietnachweise extra für die Prüfung zu fälschen. Theoretisch möglich ist es dennoch.

Wesentlich problematischer wird es für Sie, wenn in Ihrem Namen durch Hacker Rechnungsgeschäfte getätigt wurden, die dann platzen. Im Gegenzug erhalten Sie dann einen negativen Schufa-Eintrag und Ihr Scoring-Wert sinkt. In der Folge können Sie keine neuen Ratengeschäfte wie Kredite mehr abschließen!

2. Tipp 1: Vorsicht an öffentlichen Plätzen!

Wer sich vor Datenmissbrauch effektiv schützen will, sollte dafür ein paar wichtige Punkte beachten. So sollten Sie Ihr Nutzungsverhalten mit Ihrem Smartphone in der Öffentlichkeit überdenken.

In der Regel sollte Ihr Smartphone so abgesichert sein, dass Dritte es nicht einfach entsperren können. Das verhindert das Auslesen Ihrer Daten bei Diebstahl oder Verlust. Außerdem kann der Dieb dann nicht in Ihrem Namen bei teuren 0900-Nummern anrufen und so Ihre Handyrechnung explodieren lassen. Auch eine geplatzte Rechnung beim Mobilfunkanbieter kann schnell zu einem negativen Schufa-Eintrag führen.

Stiftung Warentest Infoblog Datenschutz

Infoportal zum Smartphoneschutz von Stiftung Warentest

Wenn Sie Ihr Mobile Device an öffentlichen Plätzen nutzen, sollten Sie ganz genau festlegen, mit welchen Netzwerken sich Ihr Gerät verbinden darf. Smartphones sind meist von Werk so eingestellt, dass sie jedes vorhandene Wi-Fi Netzwerk immer sofort erkennen und fragen, ob man sich in dieses einwählen will. Und sogenannte kostenlose Hotspots mit kostenlosem Wi-Fi finden Sie heute in so gut wie jeder Fußgängerzone oder Einkaufscenter wieder. Hacker nutzen dies und simulieren an öffentlichen Plätzen mithilfe eines Laptops und eines W-Lan-Verstärkers solche Netzwerke. Loggen Sie sich in ein solches ein, merken Sie davon nichts und können ganz normal surfen. Im Hintergrund liest der Hacker aber alle eingegebenen Daten wie Ihr Facebook- oder Onlinebanking-Passwort aus, um diese später ohne Ihr Wissen nutzen zu können.

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3. Tipp 2: Sichern Sie soziale Netzwerke und Geräte!

Wie bereits erwähnt, ist es zwingend notwendig, Ihr Smartphone, Tablet, Laptop und Notebook immer mit einer Bildschirmsperre zu versehen. Die Gefahr, dass Ihre Daten bei Verlust oder Diebstahl ausgelesen werden können, wird so drastisch reduziert!

Außerdem ist es immer erforderlich, soziale Netzwerke wie Facebook oder Google + durch entsprechend lange Passwort-Phrasen abzusichern. Mehrstellige Zahlen- und Buchstabenkombinationen mit Sonderzeichen sind hier Gold wert.

Mit Ihrem Facebook-Account kann ein Krimineller sicherlich keinen Kredit beantragen. Herausfinden, wann Sie in den Urlaub fahren, kann er so schon. Diese Infos verkauft der Hacker dann an europaweit agierende Einbruchsbanden, die dann Ihre Wohnung leer räumen!

Oder er leiht sich in Ihrem Namen Geld von Ihren Facebook Freunden bzw. Verwanden. Diese werden dann in Ihrem Namen über Facebook kontaktiert und ein Notfall suggeriert (z.B. Handy und Geldbeutel im Kurzurlaub verloren). Dann bittet der Hacker um eine anonyme Western-Union-Sofortüberweisung. Es hat sogar schon so dreiste Fälle gegeben, in denen die Hacker zuerst gefälschte Urlaubsfotos auf der Pinnwand des Geschädigten veröffentlichten, um Ihre spätere Geschichte des Notfalls untermauern zu können. Wenn Sie dort zuerst die Urlaubsbilder auf der Pinnwand sehen und dann persönlich um die Überweisung von 100 Euro gebeten werden, fallen selbst kritischste Menschen auf diese Betrügerei ein. Oftmals grasen solche Betrüger dann all Ihre Online-Freunde ab, bis der Schwindel auffliegt.

Wichtig: Verhindern Sie Datenmissbrauch und Identitätsdiebstähle, indem Sie regelmäßig Ihre Passwörter wechseln. Niemals identische Passwörter bei unterschiedlichen Diensten wählen!

4. Tipp 3: Achten Sie auf persönliche Dokumente!

Heutzutage haben es Kriminelle nicht nur online besonders einfach, an Ihre Daten zu kommen. Viele Menschen gehen so unbedacht mit Ihren Daten um, dass es ein leichtes ist, diese zu erbeuten. Das fängt bereits beim Bezahlen mit der EC-Karte an. Auf jedem Beleg, den Sie beim Einkaufen bekommen, stehen Personen- und Kontoinformationen! Wenn Sie diesen Beleg einfach wegschmeißen, haben Sie dem Betrüger schon mal ein gutes Stück Arbeit abgenommen. Die restlichen Infos recherchiert dieser ganz einfach online!

Das Gleiche gilt für Ihre Kontoauszüge am Bankautomaten. Werfen Sie mal einen Blick in die Papiertonne neben dem Automaten. Dort finden sich meist weggeworfene Bankauszüge inklusive Konto- und Personendaten. Machen Sie es Betrügern bitte nicht so extrem einfach und zerstören Sie entsprechende Dokumente vor dem Wegschmeißen.

Tipp: Zerstören sie wichtige Papier-Dokumente mit einem Aktenshredder, bevor Sie diese in die Papiertonne werfen! Wenn Sie selbst keinen besitzen, fragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber in der Buchhaltungsabteilung nach. Dort ist entsprechendes Equipment Pflicht und niemand wird etwas dagegen haben, wenn Sie mal ein paar Blätter vernichten wollen.

5. Tipp 4: Nutzen Sie die Schufa-Abfrage!

Die Schufa bietet seit einiger Zeit ein Monitoring-Angebot an, mit dem sie sich vor Datenmissbrauch schützen können. Dabei scannt die Schufa online jede Schufa-Anfrage nach Ihren personenbezogenen Daten ab. Sollte ein unbefugter Dritter versuchen, mit Ihren Daten eine Schufa-Abfrage durchzuführen, bekommen Sie sofort eine Meldung der Schufa. Nur mit Ihrer Freigabe könnte jetzt die Schufa-Prüfung des Unbekannten durchgeführt werden.

Monitoring von meineschufa-plus.de

Schufa-Monitoring Angebot

 

Der Service kostet 40 Euro im Jahr und benachrichtigt werden Sie über SMS, Email oder Telefon. Wir können diese Option wirklich empfehlen, nur wer frühzeitig über den Datenmissbrauch informiert wird, kann Schlimmeres verhindern.

6. Fazit: Vorsicht besser als Nachsicht!

Datenmissbrauch geht jeden etwas an. Wer einmal erlebt hat, wie Kriminelle im eigenen Namen Onlineshopping getätigt haben oder das Girokonto leer räumen ließen, weiß, wie schnell das gehen kann. Schützen Sie sich vor diesem Umstand. Legen Sie komplexe Passwörter für Onlinebanking und soziale Netzwerke fest, nutzen Sie keine unbekannten Wi-Fi-Netzwerke und vor allem, werfen Sie nicht unbedacht Dokumente mit personenbezogenen Daten oder Kontoinfos weg! Ziehen Sie den Monitoring-Service der Schufa in Betracht. Dann sind Sie auf der sicheren Seite und müssen sich keine allzu großen Sorgen machen.

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